Europäische Versicherungen vs. US-Banken

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Europäische Versicherungen vs. US-Banken
4:55

 

Wenn die klassische liberale Wirtschaftstheorie „Geht es den Banken gut, geht es der Wirtschaft gut.“ stimmt, dann strotzt die US-amerikanische Wirtschaft zurzeit geradezu vor Kraft.

 

Inhaltsverzeichnis

1. US-Banken legen Rekord-Bilanzen vor – positive Signale für die US-Wirtschaft

2. Gewinnwachstum hält an

3. Risiko von Enttäuschungen nimmt zu

4. Europäische Versicherer statt US-Banken

5. Qualitätsaktien – Deutsche Börse gehört dazu

 

US-Banken legen Rekord-Bilanzen vor – positive Signale für die US-Wirtschaft

 

Denn die führenden US-Kreditinstitute haben bei den jüngsten Quartalszahlen Rekordgewinne ausgewiesen. Ob JP Morgan Chase, Goldman Sachs, Wells Fargo, Citigroup und die anderen Big-Banks haben zum Teil überragende Zahlen vorgelegt. Die hohe Aktivität an den Kapitalmärkten sorgte im Aktienhandel, bei Börsengängen – etwa beim Mega-IPO von SpaceX – sowie im Geschäft mit Unternehmenstransaktionen (M&A) für kräftige Ertragszuwächse. Neben dem starken Kapitalmarktgeschäft zeigten die Berichte aber auch klar positive Signale für die US-Wirtschaft. Die Institute berichteten von steigenden Kreditvolumina bei robuster Kreditqualität und einer widerstandsfähigen Konsumnachfrage. Die Kreditkartenumsätze stiegen gegenüber dem Vorjahr im hohen einstelligen Prozentbereich. Obwohl die stärksten Gewinnimpulse zuletzt aus dem eher zyklischen Kapitalmarktgeschäft kamen, erscheint die erhöhte Bewertung des US-Bankensektors – das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt mit 12,5 rund acht Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt – angesichts robuster Fundamentaldaten gut unterstützt. Die Zahlen liefern damit einen guten Auftakt für die laufende Berichtssaison. Nun, IBM ist hier eine Ausnahme. Auch Netflix überzeugte die Börse nicht, um nur zwei Beispiele zu nennen.

 

 

Häufige Fragen zu europäischen Versicherern und US-Banken

Warum setzt die Shareholder Value Management AG aktuell auf europäische Versicherer statt auf US-Banken?

Die Position der Shareholder Value Management AG ist eindeutig: Trotz der Rekordgewinne der US-Banken im zweiten Quartal 2026 bevorzugt die SVM europäische Versicherer wie die Allianz SE (ISIN DE0008404005), die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (ISIN DE0008430026), die französische SCOR SE (ISIN FR0010411983) und die norwegische Storebrand ASA (ISIN NO0003053605). Der Grund: Ihr Geschäft ist planbarer und weniger zyklisch als das kapitalmarktgetriebene Geschäft der US-Institute, deren jüngste Gewinnsprünge vor allem aus dem Handels-, IPO- und M&A-Geschäft stammten.

Wie stark wurden die Gewinnschätzungen für den S&P 500 im Jahr 2026 nach oben revidiert?

Die erwarteten Gewinne der S&P-500-Unternehmen für die kommenden zwölf Monate wurden von rund 15 Prozent zu Jahresbeginn 2026 auf zuletzt 21 Prozent angehoben, während das Kurs-Gewinn-Verhältnis im gleichen Zeitraum von etwa 22 auf 20 sank (Stand: Juli 2026). Die Analysten der Deutschen Bank erwarten für das zweite Quartal 2026 sogar ein Gewinnwachstum von rund 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal – zu Jahresbeginn waren es noch rund 15 Prozent.


Welche neue Position ist im Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value hinzugekommen?

Neu im Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value ist die Deutsche Börse AG (ISIN DE0005810055), der Frankfurter Betreiber von Börsenplätzen und Anbieter von Handels-, Index- und Datendienstleistungen. Das Unternehmen passt mit seinem margenstarken Geschäftsmodell, hohen Markteintrittsbarrieren und wachsendem Daten- und Softwaregeschäft zum Modern-Value-Ansatz der Shareholder Value Management AG.

 

 

Gewinnwachstum hält an

 

Wie dem auch sei: US-Aktien bleiben durch die robuste Gewinndynamik fundamental gut unterstützt. Der S&P 500 legte seit Jahresbeginn knapp 10 Prozent zu, während die Schätzungen für das erwartete Gewinnwachstum der S&P-500-Unternehmen für die nächsten 12 Monate von 15 auf 21 Prozent stiegen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis sank von rund 22 auf zuletzt 20. Damit beruht die Marktentwicklung auf verbesserten Ertragsperspektiven und nicht auf einer Ausweitung der Bewertungen. Die Analysten der Deutschen Bank etwa erwarten für das zweite Quartal bei S&P-500-Unternehmen ein Gewinnwachstum von rund 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, nachdem zu Jahresbeginn rund 15 Prozent prognostiziert worden waren. Hohe Investitionen in KI-Infrastruktur, ein solides wirtschaftliches Umfeld und ein stabiler Konsum stützen die Ertragslage. 

 

Risiko von Enttäuschungen nimmt zu

 

Auf der anderen Seite erhöht die Aufwärtsrevision der Prognosen natürlich das Risiko von Enttäuschungen. Und wie der jüngste Rückgang nach starken Halbleiterzahlen zeigt, reichen gute Ergebnisse bei allzu hohen Erwartungen eben nicht aus, um die Kurse weiter anzuschieben. Auch die KI-Rally scheint an Tempo zu verlieren. Das Risiko bleibt eben ein ständiger Begleiter.

 

Europäische Versicherer statt US-Banken

 

Aber trotz alledem bleiben auch wir in den USA investiert – zwar nicht im Bankensektor, sondern eher bei Tech-Werten wie Adobe, Alphabet oder Microsoft. Auf der anderen Seite haben auch wir einen Fokus auf den Finanzsektor gelegt. Zwar nicht auf Banken, sondern auf den europäischen Versicherungsmarkt. Hier sind wir bei der Allianz, der Münchner Rück, der französischen SCOR oder der norwegischen Storebrand-Gruppe investiert. Sie gehören sowohl im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen als auch im Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value zu den Kerninvestments. Warum? Nun, Versicherungen sind nicht so volatil wie Bank-Aktien, und ihre Umsätze und Gewinne sind planbarer als bei den eher zyklischen Geldinstituten.

Diese Versicherungen sehen wir auch als Qualitätsaktien, ganz im Sinne unseres Modern Value Ansatzes. Sie zeichnen sich durch eine hohe wirtschaftliche Stabilität, nachhaltiges Gewinnwachstum und eine starke Wettbewerbsposition aus. Sie verfügen über solide Bilanzen, eine hohe Eigenkapitalquote, stabile Cashflows sowie eine verlässliche Dividendenpolitik. Und nicht zu vergessen: Versicherungen zeigen sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten widerstandsfähig. Sie haben langfristig ein solides Chance-Risiko-Profil und bieten gleichzeitig attraktive Renditechancen. 

 

 

 

Qualitätsaktien – Deutsche Börse gehört dazu

 

In diese Kategorie passt noch ein neuer Wert aus dem Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value. Die Deutsche Börse AG. Der Konzern verfügt über ein sehr stabiles, margenstarkes Geschäftsmodell mit hohen Eintrittsbarrieren. Zusätzliche Wachstumschancen ergeben sich durch den Ausbau des Daten-, Index- und Softwaregeschäfts sowie kontinuierlich steigende Erträge. Damit passen die Frankfurter Platzhirschen perfekt zu unserem Modern Value-Ansatz.

 

 


 

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Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Die Shareholder Value Management AG ist im Rahmen der Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG ausschließlich auf Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Heidenkampsweg 73, 20097 Hamburg tätig. Die NFS ist ein Wertpapierinstitut gem. § 2 Abs. 1 WpIG und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei den dargestellten Szenarien handelt es sich um eine Schätzung der zukünftigen Wertentwicklung, die auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit über die Wertentwicklung dieser Anlage und/oder den aktuellen Marktbedingungen beruht und kein exakter Indikator sind. Die Wertentwicklung der Produkte, hängt unter anderem davon ab, wie sich der Markt zukünftig entwickelt und der Haltedauer des Investments.

 

 

Frank Fischer

Frank Fischer

Frank Fischer, Jahrgang 1964, ist Vorstandvorsitzender (CEO) der Shareholder Value Management AG und übt dort die Funktion des Chief Investment Officers (CIO) aus. Bis Ende Februar 2025 war Herr Fischer auch Vorstandsmitglied der Shareholder Value Beteiligungen AG. Bis Ende 2005 war Frank Fischer als Geschäftsführer von Standard & Poor´s Fund Services (vormals Micropal GmbH) zuständig für Investmentfonds-Informationen und -Ratings.