Aktie ist nicht gleich Aktie

Aktie ist nicht gleich Aktie

Marketinganzeige

🔊 Artikel mit Audiokommentar anhören

Aktie ist nicht gleich Aktie
4:37

 

Viele Stiftungen und andere institutionelle Investoren meiden auch heute noch Aktien bei ihrer Vermögensaufteilung. Die Gründe sind vielfältig: Zum einen versuchen sie damit ihr Risiko zu minimieren, dann sind es haftungsrechtliche Bedenken und schließlich scheuen die Verantwortlich insbesondere bei kleineren, ehrenamtlich geführten Stiftungen die Komplexität und den Überwachungsaufwand, den eine Aktienanlage erfordert.

 

Inhaltsverzeichnis

1. Langfristig hohe reale Renditechancen – Umschichtungsgewinne sichern

2. Modern Value – investieren, nicht spekulieren

3. ETF ist zu 100 Prozent in Aktien investiert

 

Und dann ist da der Kapitalerhalt, der unbedingt gewährleistet sein muss. Dieser muss aber nicht sklavisch von Tag zu Tag sichergestellt werden, sondern langfristig. Und hier bieten Aktien im Rahmen des Stiftungsmanagements durch Steuerbefreiungen sogar enorme Renditevorteile.

 

Langfristig hohe reale Renditechancen – Umschichtungsgewinne sichern

 

Wir setzen bei unserem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ganz bewusst auf Aktien. Denn keine andere liquide Anlage bietet langfristig eine ähnlich hohe reale Renditechance — gut 5 bis 7 Prozent sind pro Jahr durchaus realistisch. Und nicht vergessen: Verboten war die Aktie für Stiftungen nie. Das Vermögenserhaltungsgebot schreibt keine Quote vor. 40 bis 100 Prozent gelten je nach Stiftung längst als angemessen. Die Stiftungsrechtsreform 2023 hat das nur bestätigt und zudem klargestellt, dass Umschichtungsgewinne dem Stiftungszweck dienen dürfen, soweit die Satzung dem nicht entgegensteht und das Grundstockvermögen erhalten bleibt.

 

 


Podcast: Frankfurter Aktientalk

 


 

Trotzdem halten deutsche Stiftungsfonds im Schnitt nur gut ein Viertel Aktien. Woran liegt das? Es ist vor allem das Thema Risiko, das den meisten Angst bereitet. Denn für eine Stiftung ist Risiko nicht die Quartalsschwankung, sondern der tiefe Einbruch. Zweimal in diesem Jahrhundert hat der breite US-Markt rund die Hälfte an Wert verloren — 2000 bis 2002 und in der Finanzkrise 2008. Wer 50 Prozent verliert, braucht danach 100 Prozent Gewinn, nur um wieder bei null zu sein. Und anders als ein Privatanleger kann eine Stiftung das nicht aussitzen. Sie muss weiter ausschütten — mitten im Tal, aus halbierter Substanz. Aus einem vorübergehenden Kursverlust wird so ein permanenter Kapitalverlust. Genau diese Angst, nicht das Gesetz, hält viele Stiftungen von der Aktie fern.

 

Modern Value – investieren, nicht spekulieren

 

Doch Aktie ist nicht gleich Aktie. Der Finanzökonom Robert Novy-Marx hat gezeigt, dass sich Qualität mit günstiger Bewertung gewinnbringend verbinden lässt. Das ist genau das, was wir Modern Value nennen (s. Graphik oben). Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass profitabel wachsende und solide finanzierte Modern Value Unternehmen ein deutlich besseres Chance/Risiko-Profil bieten als der breite Aktienmarkt. Modern Value verschiebt die Aktie somit nach links auf der Risiko-Achse, ohne sie nach unten zu ziehen — in etwa das grün markierte Feld in der Grafik. Und gerade jetzt ist solche Qualität günstig: Weil so viel Kapital in spekulative Werte und Börsengänge – wie zuletzt SpaceX – fließt, die oft unprofitabl sind, ist Qualität derzeit deutlich günstiger zu haben. Das ist eine Chance für Anleger und damit natürlich auch für Stiftungen. Der Preis dieser Ruhe: Man verpasst hin und wieder einen gehypten Highflyer und hat weniger spannende Geschichten am Stammtisch zu erzählen. Aber dafür wird man seinem Stiftungszweck über Jahre hin gerecht und senkt das Risiko, Kapital dauerhaft zu verlieren. So hat der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ein vermögensverwaltendes Mandat, das die Aktie als Renditemotor nutzt, durch die Modern-Value-Brille aber keine spekulativen, hochverschuldeten Kandidaten ins Depot lässt.

 

 

ETF ist zu 100 Prozent in Aktien investiert

 

Der Name trägt zwar das Wort Stiftungen im Namen, gedacht ist der Ansatz aber für jeden langfristigen Anleger, ob privat oder institutionell - dem Kapitalerhalt wichtig ist. Wer auf der anderen Seite die volle Aktiendosis möchte, bekommt dies mit 100 Prozent Aktienquote im Frankfurter Modern Value ETF. So oder so sollten Anleger in allen Marktphasen möglichst ruhig schlafen können. Dafür hilft es sich bewusst zu machen, welche Art von Aktie man langfristig wirklich haben möchten, denn Aktie ist nicht gleich Aktie.

Und last but not least: Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen schüttet zweimal im Jahr eine Dividende aus. Schließlich muss ja Cash zur Erfüllung des Stiftungszweck zur Verfügung stehen.

 

Häufige Fragen: Aktienanlage für Stiftungen

Wie hoch darf die Aktienquote einer Stiftung sein?

Eine gesetzlich festgelegte maximale Aktienquote gibt es für Stiftungen grundsätzlich nicht. Entscheidend ist, dass die Vermögensanlage zur Satzung, zum Stiftungszweck und zur Risikotragfähigkeit passt und das Grundstockvermögen langfristig erhalten bleibt. Je nach Stiftung können deshalb auch höhere Aktienquoten vertretbar sein.

Wie können Stiftungen mit Aktien ihr Kapital langfristig erhalten?

Aktien können durch ihre langfristigen realen Renditechancen dazu beitragen, Inflation auszugleichen und das Stiftungsvermögen in seiner wirtschaftlichen Substanz zu erhalten. Wichtig ist eine langfristige Strategie, die nicht nur Rendite anstrebt, sondern insbesondere größere und dauerhafte Kapitalverluste vermeiden soll.

Welche Aktien eignen sich besonders für langfristig orientierte Stiftungen?

Für langfristig orientierte Stiftungen können insbesondere profitable, solide finanzierte und angemessen bewertete Unternehmen interessant sein. Ein Modern-Value-Ansatz kombiniert Unternehmensqualität mit einer attraktiven Bewertung und versucht damit, Renditechancen zu nutzen, ohne auf spekulative oder hoch verschuldete Titel angewiesen zu sein.

 


 

 

TOP 10 Aktien 2026

TOP 10 Titel Aktienselektion SVM - Mockup 2026 - transparent-1
TOP 10 Titel Aktienselektion SVM - Mockup 2026 - transparent-1
TOP 10 Titel Aktienselektion SVM - Mockup 2026 - transparent-1

 

 

 


 

Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Die Shareholder Value Management AG ist im Rahmen der Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG des Fonds ausschließlich auf Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Heidenkampsweg 73, 20097 Hamburg tätig. Die NFS ist ein Wertpapierinstitut gem. § 2 Abs. 1 WpIG und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). 
Bei den dargestellten Szenarien handelt es sich um eine Schätzung der zukünftigen Wertentwicklung, die auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit über die Wertentwicklung dieser Anlage und/oder den aktuellen Marktbedingungen beruht und kein exakter Indikator ist. Wie viel Sie tatsächlich erhalten, hängt davon ab, wie sich der Markt entwickelt und wie lange Sie die Anlage/das Produkt halten. 

 

Sebastian Blaeschke

Sebastian Blaeschke

Sebastian Blaeschke, Jahrgang 1990, ist Leiter des Research Teams und berät zusammen mit den CIOs Frank Fischer und Jens Große-Allermann die Mandate der Shareholder Value Management AG. Neben den Leitungsfunktionen ist Herr Blaeschke Prokurist der Gesellschaft und hat eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der hausinternen Softwareapplikationen für die Portfolioberatung und Aktienanalyse inne. Seit 2018 war Herr Blaeschke als Aktienanalyst und als Analyst im Bereich Applied Research und Risk im Unternehmen tätig. Zuvor arbeitete er bereits seit 2012 als Werkstudent im Unternehmen. Herr Blaeschke absolvierte seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finance & Accounting und seinen Master in Wirtschaftsinformatik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Dort gründete er gemeinsam mit Andreas Hennes einen Investmentverein und war anschließend als Vorstand tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.