Schoko Cupcake mit Wunderkerze: ein Grund zu feiern

Ein Jahr Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value: Ein Grund zum Feiern!

Wenn Kinder laufen lernen, dann freuen sich die Eltern. Unser erster ETF hat vor einem Jahr mit dem Laufen begonnen und ist jetzt schon richtig schnell: Der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value hat in diesem Jahr eine Top-Performance mit über 20 Prozent vorzuweisen und gleichzeitig wächst das Volumen stetig an und hat die Marke von 20 Millionen Euro inzwischen überschritten.

Das verstärkte Interesse an unserem jüngsten Spross habe ich bei meinen Vorträgen in den vergangenen Monaten immer wieder festgestellt. Dabei haben wir hier gleich zwei Zielgruppen im Blick: Zum einen sind es die Selbstentscheider bei der Geldanlage, die mit dem Modern Value-ETF einen Aktienbaustein für den persönlichen Vermögensaufbau bekommen. Zum anderen sind es Investmentprofis wie Vermögensverwalter, die doch immer stärker auch auf ETFs für ihre Kunden setzen. Tatsächlich bietet unser ETF hier einen flexiblen und kostengünstigen Baustein für die individuelle Vermögensplanung. 
Nach einem Jahr können wir auch sagen: Unser Konzept geht auf – das gilt zumindest für die aktuelle Marktphase. Mit rund 20 Prozent Zuwachs in diesem Jahr lässt der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value die Vergleichsgruppe hinter sich. Laut einer Morningstar-Liste auf Basis des „ETF Quick Rank Analyse“-Tools im Segment der „Globalen Aktien Blend“ rangiert er hier auf dem ersten Platz in einer Vergleichsgruppe von immerhin 234 ETFs.

Doch Investoren muss an dieser Stelle auch klar sein: Der Modern Value-ETF, der den von uns entwickelten Frankfurter Modern Value Index abbildet, ist immer zu 100 Prozent investiert. In der Praxis kann das auch größere Schwankungen bedeuten. Zuletzt hat der ETF ganz klar von der starken Performance der Tech-Aktien profitiert. Werte wie Meta Platforms (Blog: Meta Aktienanalyse: Die globale Werbemaschine), Microsoft (Blog: Microsoft jetzt eine KI-Aktie? Tech-Gigant mit neuer Fantasie), Apple oder Alphabet (Blog: Alphabet Aktienanalyse: Viel mehr als nur die Google-Suche) haben in diesem Jahr schon um 25 Prozent und mehr zugelegt.

Hier kommt jetzt das aktuelle Rebalancing ins Spiel. Im Juni haben gleich vier Aktien aus dem Technologie-Segment den ETF verlassen. Denn beim regelmäßigen Rebalancing einmal im Quartal werden nicht nur alle Titel wieder auf einen Anteil von vier Prozent zurückgesetzt. Zusätzlich tauschen wir Werte aus, bei denen das Renditepotenzial gemessen am Total Shareholder Return (kurz TSR) nicht mehr so attraktiv ist. Genau das ist jetzt bei Meta Platforms, SAP (Blog: SAP Aktienanalyse: Auch Deutschland kann Cloud-Aktien), Oracle und Apple passiert.

 

Aktuelles Rebalancing: Gleich vier neue Werte im ETF

 

Dafür kommen nun gleich vier neue Aktien in den ETF, die ganz klar nicht dem Technologie-Segment zuzuordnen sind und zudem aus Europa kommen. Somit verschiebt sich bei diesem Rebalancing auch die regionale Ausrichtung des ETFs deutlich in Richtung Europa. Zur besseren Einordnung hier ein kurzer Blick auf die vier neuen Werte:

 

EssilorLuxottica:

 

Der Augenoptik-Markt wächst stärker als das Bruttoinlandsprodukt in vielen Ländern. Dahinter steht mit dem demographischen Wandel eine recht einfache Erklärung: Es gibt mehr ältere Menschen und die benötigen früher oder später Brillen. Dabei ist EssilorLuxottica das einzige vertikal integrierte Unternehmen in der Branche und hat Gläser und Fassungen nicht nur mit eigenen Marken wie Ray-Ban im Bereich der Sonnenbrillen, sondern auch global bekannte Lizenzmarken wie Armani, Dolce & Gabbana, Chanel oder auch Valentino.

 

Sartorius Stedim Biotech:

 

Biotechnologie ist ein langfristiger Zukunftstrend – doch nur wenigen Unternehmen gelingt es wirklich, mit neuen pharmazeutischen Produkten durchzustarten. Die Risiken sind somit in diesem Sektor sehr hoch. Sehr viel besser lassen sich dagegen die Risiken für Produzenten der notwendigen Ausrüstungen einschätzen. Denn für sie spielt der Erfolg der Produktentwicklungen nur eine untergeordnete Rolle. Genau in diese Kategorie fällt Sartorius Stedim Biotech mit den hochwertigen Einweg-Technologien, ohne die in der Biotechnologie keine Produktionen erfolgreich aufgebaut werden können. Dieser Markt wächst stetig im Bereich zwischen 10 und 12 Prozent pro Jahr und Sartorius Stedim Biotech ist im Vergleich zu den Mitbewerbern aus den USA der einzige Pureplay, also ein Unternehmen, welches sich strikt auf einen Geschäftsbereich fokussiert. Mehr zu Sartorius finden Sie unter: Sartorius Stedim Biotech: Der Ausrüster der Pharmaindustrie.

 


20 Aktien aus unseren Mandaten für Sie kompakt zusammengestellt!

ZUR LISTE


 

Croda:

 

Trotz einiger kurzfristiger Schwankungen bleibt Croda insgesamt ein wunderbares Compounder-Unternehmen, das wir seit über einem Jahrzehnt verfolgen. Als führendes Spezialchemieunternehmen ist es ein Franchise-Unternehmen mit einem sehr hohen Maß an langfristiger Stabilität in der Geschäftsstruktur. Das heißt, obwohl sie auch in gewisser Weise immer von wirtschaftlichen Abschwüngen betroffen sein können, ist eine Schwäche über Jahre hinweg bei der Breite der angebotenen Produkte eher unwahrscheinlich.

 

Storebrand:

 

Storebrand ist eine nordische Finanzgruppe mit Hauptsitz in Oslo, Norwegen. Sie bieten Altersvorsorge-, Spar-, Versicherungs- und Bankprodukte für Privatpersonen und Unternehmen an. Heute ist Storebrand einer der größten privaten Vermögensverwalter in Skandinavien mit umgerechnet annähernd 85 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen, die in mehr als 5.000 Unternehmen auf der ganzen Welt investiert sind. Dabei reichen die Wurzeln des Unternehmens rund 250 Jahre zurück.

So sieht das aktuelle Portfolio jetzt aus:

 

ETF Portfolio aktuell

 

Die Modern Value-Strategie transparent in einem ETF

 

Grundsätzlich gilt für den Aktienresearch beim Index bzw. dem ETF und auch bei unseren anderen Mandaten wie u.a. dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen oder dem Frankfurter - Value Focus Fund: Mit unserer Modern Value-Strategie zielen wir hier auf die Auswahl von wachstumsstarken Qualitätsaktien ab, die im besten Fall einen starken strategischen Wettbewerbsvorteil aufweisen und so eine hohe Preissetzungsmacht bieten. Die Basis für die Aufnahme in den Index sind die Renditeaussichten auf Sicht der nächsten fünf Jahre. Hier nehmen wir den Total Shareholder Return (kurz TSR). In diese Renditeberechnung fließen neben der Kursentwicklung des Unternehmens auch mögliche Dividenden und Aktienrückkäufe mit ein. In den Index kommen dann gleichgewichtet die 25 Werte mit der höchsten Renditeerwartung – also unsere besten 25 Aktien (die ausreichend liquide sind).

Bei der Entwicklung des Modern Value Index haben wir verschiedene Szenarien bezüglich des Rebalancing berechnet. Die aktuelle Regelung eines quartalsweisen Rebalancing hat sich dabei als besonders praktikabel erwiesen, weil so die ursprüngliche Risikoausrichtung regelmäßig wiederhergestellt wird.

Mit dem Modern Value-Ansatz haben wir uns vom klassischen Value-Investing wegentwickelt, denn dabei geht es nicht allein um die Bewertung eines Unternehmens oder einer Aktie, sondern darum, was wir als Investoren für unseren Einsatz bekommen. Mit dem Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value bieten wir einen einfachen Zugang zu diesem Investmentansatz. Das wollen wir mit unseren Investoren feiern und verlosen zum Jubiläum ETF-Anteile. Nehmen Sie teil!

 

ZUM GEWINNSPIEL

 

Heiko Böhmer

Heiko Böhmer

Heiko Böhmer verfügt über mehr als 20 Jahre Finanzmarkterfahrung. Als Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management zeigt er, wie wirtschaftliche Entwicklungen und Anlagetrends zusammenhängen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Einzeltiteln und den Aktienstrategien von Shareholder Value Management.