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Rund 70 Prozent US-Anteil, Technologie-Dominanz, marktkapitalisierte Gewichtung: Der MSCI World ist das Fundament vieler Depots. Doch genau diese Eigenschaften werfen Fragen auf. Aktiv gemanagte ETFs versprechen eine Alternative, die das Beste aus zwei Welten vereint. Shareholder Value Management AG zeigt mit dem Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value, wie ein solcher Ansatz in der Praxis funktioniert.
Dieser Vergleich beleuchtet die zentralen Unterschiede zwischen aktiv gemanagten ETFs und globalen Aktienfonds wie dem MSCI World. Sie erfahren, welche Anlageformen unter welchen Marktbedingungen Renditeaussichten bieten und worauf Sie bei Kosten und Risikoprofil achten sollten.
Der MSCI World bildet rund 1.319 Unternehmen aus 23 Industrieländern ab. Die Gesamtkostenquote (TER) liegt zwischen 0,05 und 0,50 Prozent jährlich. Diese niedrigen Kosten machen den Index für den langfristigen Vermögensaufbau attraktiv.
Die Zusammensetzung offenbart jedoch strukturelle Merkmale, die nicht zu jeder Anlagestrategie passen. Technologiewerte wie Apple, Microsoft und Nvidia dominieren die Indexgewichtung. Die zehn größten Positionen machen bereits rund 25 Prozent des Index aus.
Wer den MSCI World kauft, investiert zu mehr als 70 Prozent in US-amerikanische Unternehmen. Europa folgt mit rund 22 Prozent, Japan mit etwa 6 Prozent. Diese Gewichtung entsteht automatisch durch die Marktkapitalisierung der enthaltenen Titel.
Für Anleger mit europäischem Fokus oder dem Wunsch nach breiterer regionaler Diversifikation kann diese Konzentration problematisch werden. Währungsschwankungen zwischen Euro und Dollar beeinflussen die Rendite zusätzlich.
Aktiv gemanagte ETFs kombinieren die Handelsvorteile börsengehandelter Fonds mit einem gezielten Auswahlprozess. Statt einen Index 1:1 abzubilden, wählen Analysten die Titel nach definierten Kriterien aus. Das Ziel: bessere risikoadjustierte Renditen als der breite Markt.
Das verwaltete Vermögen in aktiven ETFs ist in Europa bis Ende 2025 auf über 100 Milliarden Euro gestiegen. Der Marktanteil liegt bei etwa 4 Prozent des gesamten ETF-Volumens, wächst aber überdurchschnittlich schnell.
Der Unterschied zu klassischen passiven ETFs liegt im Auswahlprozess. Während ein MSCI World-ETF automatisch alle Indexmitglieder enthält, filtern aktive Strategien nach Qualitätskriterien. Das kann fundamental geschehen, regelbasiert oder durch eine Kombination beider Ansätze.
Der Modern Value-Ansatz von Shareholder Value Management AG identifiziert eigentümer- und familiengeführte Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Burggraben. Der Total Shareholder Return (TSR) dient als zentrale Kennzahl für die Titelauswahl.
Die Gesamtkostenquote passiver MSCI World-ETFs beginnt bei 0,05 Prozent jährlich. Die günstigsten Produkte kommen von Anbietern wie BNP Paribas und UBS. Aktiv gemanagte ETFs verlangen zwischen 0,10 und 0,75 Prozent, abhängig von Strategie und Anbieter.
Diese Kostendifferenz muss ein aktiver ETF durch Mehrperformance rechtfertigen. Bei einer Differenz von 20 Basispunkten pro Jahr summiert sich der Unterschied über zehn Jahre auf etwa 2 Prozent des investierten Kapitals.
Die TER zeigt nur einen Teil der Kosten. Die Total Cost of Ownership umfasst zusätzlich Handelsgebühren, Spreads und bei synthetischen ETFs die Swap-Gebühren. Diese indirekten Kosten können die Kostenvorteile passiver Produkte relativieren.
Der Tracking Error misst die Abweichung zwischen ETF-Performance und Index. Ein hoher Tracking Error bedeutet höhere versteckte Kosten. Bei aktiven ETFs ist eine Abweichung gewollt, bei passiven Produkten sollte sie minimal sein.
Der MSCI World unterliegt den Schwankungen des globalen Aktienmarktes. In Krisenzeiten wie 2022 verzeichnete der Index Verluste von über 12 Prozent. Die breite Streuung dämpft Einzelrisiken, schützt aber nicht vor systematischen Marktrückgängen.
Aktiv gemanagte Strategien können das Risikoprofil durch gezielte Titelauswahl beeinflussen. Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen steuert das Aktienexposure zwischen 40 und 100 Prozent, um Schwankungen abzufedern.
Klassische Indizes gewichten Titel nach ihrer Marktkapitalisierung. Je größer ein Unternehmen, desto höher sein Anteil im Index. Das führt zu Klumpenrisiken bei hochbewerteten Technologieaktien.
Der Frankfurter Modern Value Index verfolgt einen anderen Weg: Die 25 Titel mit den höchsten erwarteten Renditen kommen gleichgewichtet mit je 4 Prozent in den Index. Quartalsweises Rebalancing setzt alle Positionen auf die Ausgangsgewichtung zurück und reduziert so das Klumpenrisiko.
Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Marktphase, der Anlagehorizont und die gewählte Strategie spielen entscheidende Rollen. In bestimmten Situationen zeigen aktive Ansätze Stärken gegenüber passiven Indexfonds.
Wenn einzelne Sektoren oder Regionen deutlich überbewertet sind, kann eine selektive Titelauswahl Vorteile bieten. Der MSCI World muss hoch bewertete Titel halten, solange sie im Index bleiben. Ein aktiver Ansatz kann diese Positionen meiden oder untergewichten.
Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen liefern langfristig stabilere Renditen bei geringerer Volatilität. Ein passiver Index enthält zwangsläufig auch Unternehmen ohne strukturelle Vorteile. Aktive Strategien können gezielt in Qualitätsaktien investieren.
Die US-Dominanz im MSCI World entspricht nicht jeder Anlagestrategie. Wer europäische Qualitätsunternehmen stärker gewichten möchte, findet in aktiven Strategien mehr Flexibilität. Shareholder Value Management AG hat den US-Anteil in eigenen Mandaten auf unter 20 Prozent gesenkt.
| Kriterium | Frankfurter UCITS-ETF Modern Value | MSCI World-ETF (Durchschnitt) |
|---|---|---|
| Anzahl Titel | 25 gleichgewichtet | ca. 1.319 marktgewichtet |
| Titelauswahl | Fundamental nach TSR | Automatisch nach Index |
| Rebalancing | Quartalsweise | Halbjährlich (Indexanpassung) |
| US-Anteil | Flexibel, aktuell unter 20% | Über 70% |
| ESG-Integration | Ausschlusskriterien und Analyse | Je nach Produkt |
| Klumpenrisiko | Reduziert durch Gleichgewichtung | Hoch bei Top-10-Titeln |
Die Wahl zwischen aktivem ETF und MSCI World hängt von individuellen Faktoren ab. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung im Depot eines informierten Anlegers.
Anleger, die maximale Diversifikation zu minimalen Kosten suchen. Wer einen langen Anlagehorizont von zehn Jahren oder mehr hat und Marktschwankungen aussitzen kann, profitiert von der breiten Streuung. Auch für Sparpläne mit kleinen Beträgen sind die niedrigen Kosten ein Vorteil.
Anleger, die gezielte Qualitätskriterien anwenden möchten. Wer die US-Konzentration reduzieren oder von aktivem Risikomanagement profitieren will, findet hier passende Produkte. Der nachhaltige Investmentansatz spricht zudem Anleger mit ESG-Präferenzen an.
Ein ausgewogenes Depot kann beide Ansätze kombinieren. Ein MSCI World-ETF bildet das kostengünstige Fundament. Ein aktiver ETF wie der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value ergänzt mit fokussierter Qualitätsstrategie.
Diese Kombination nutzt die Stärken beider Welten: breite Diversifikation über den passiven Anteil, gezielte Renditetreiber über den aktiven Anteil. Die Gewichtung hängt von der persönlichen Risikoneigung und den Anlagezielen ab.
Unabhängig von der gewählten Strategie gibt es Qualitätskriterien, die jeder ETF erfüllen sollte. Diese Punkte helfen bei der Einordnung von Produkten:
Die Frage, ob aktive ETFs den MSCI World schlagen können, lässt sich nicht mit Ja oder Nein beantworten. Entscheidend ist die Umsetzungsqualität der jeweiligen Strategie. Ein schlecht gemanagter aktiver ETF wird einem kostengünstigen Indexfonds langfristig unterlegen sein.
Aktive ETFs wie der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value bieten einen strukturierten Mittelweg. Sie kombinieren die Transparenz und Handelbarkeit eines ETFs mit einem bewährten Auswahlprozess. Für Anleger, die über die reine Indexabbildung hinausgehen möchten, stellt dies eine ernstzunehmende Alternative dar.
Die Entscheidung zwischen aktivem und passivem Ansatz sollte Teil einer umfassenden Portfoliostrategie sein. Informieren Sie sich über den Investmentprozess und die zugrunde liegenden Kriterien, bevor Sie investieren.
Der Text wurde ganz oder teilweise mit Unterstützung einer KI erstellt.
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